29.08.2010

Heute…

geschrieben am 29.08.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 0 Kommentare

… ———————> Offene Bühne in der Blauen Fabrik.

Gruss, Mornel

www.offenebühneimhecht.de

24.08.2010

Lesung auf dem Hechtfest

geschrieben am 24.08.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 1 Kommentar

Liebe Menschen,

falls ihr glaubt, wir gehörten zum selben Zirkus, wäre ich unglaublich froh, euch auf dem diesjährigen Hechtfest bei meiner Lesung auf der Poetengeflüsterbühne im Zirkuszelt begrüssen zu dürfen, und zwar diesen Freitag, den 27. August 2010.

Beginn: 20:30 Uhr

Ort: Zirkuszelt Bischofsplatz (Ecke Leonhard-Hechtstrasse)

Kosten: Nerven

Verweise:

http://www.inselnimhecht.de/buehneninseln.html

http://www.hechtfest.hecht-viertel.de/hechtfest.html

http://www.poetengefluester.de/

Bis dahin,

Morné

(Foto: (c) Marielle Viola Morawitz)

15.08.2010

Neue Buchbesprechung

geschrieben am 15.08.2010 in Amanda Propaganda von Morné Mirastelle · 0 Kommentare

Es gibt eine neue Rezension von “Kopf-Stein-Pflaster” im madgoth Magazine:

“MORNÉ MIRASTELLE – Kopf-Stein-Pflaster

Sonntag, 18. Juli 2010 | Von: Soul69 | Kategorie: Bücher

Es ist schwer zu beschreiben was ich hier vor mir habe: Ein Meisterwerk, eine Ode an die deutsche Sprache, ein Hochgenuss an Ausdruck und anspruchsvoller Literatur. Ein Drahtseilakt mit Worten. Wie ein Gemälde das sich zufällig und doch detailreich und voller Tiefe auf der literarischen Leinwand manifestiert. Ebenso ist es unklar ob die Geschichten und Storyfragmente zusammen gehören oder nur zufällig zueinander fanden. Und doch haben wir hier etwas ganzes vor uns. Etwas das anders nicht sein sollte.

Sowohl deprimierend als auch erheiternd, beanspruchend und entspannend ehrlich kommt dieses Buch daher. Die Texte wirken teilweise sinnlos im ersten Moment, doch im nächsten Moment sind sie tiefgreifend, emotional fordernd und somit sinngefüllter als vieles was man sonst zu lesen bekommen. Man kann keine einzelnen Teile aus diesem Buch beschreiben, jedes Wort muss selbst gelesen werden um sich darüber ein Bild zu machen. Selber die Bilder der Schreiberin im Kopf entstehen zu lassen. Hier kann man nicht vorgeben worum es geht, was man sehen oder denken soll.

Morné’s Schreibstil fließt durch die Hirnwindungen als wären er nichts weiter als flüssige Materie oder Luft. Die Worte schweben im Raum, man kann sie beachten oder auch nicht. Man kann sie fangen und oder auch nicht. Doch sollte man bedenken, dass sie sich eben so schwer aufs Gemüt legen. Sie fressen sich regelrecht durch unsere emotionales Gewebe. Bringe Dinge ins Rollen, stoßen Gedanken an und sorgen für ein ordentliches Durcheinander im Kopf. Diese Kritik am Leben, am Dasein, an der Gesellschaft und dem, was unser Zusammenleben ausmacht wird hier mit dunklem Witz, Sarkasmus und ordentlichem Zynismus vorgetragen. Und vor allem mit Ehrlichkeit. Mehr als so mancher vielleicht verträgt.

Das ganze ist eingeflochten in Geschichten mit Tagebuchzügen. Teils nicht mehr als Gedankengänge die ohne Anstrengung zu unseren eigenen werden. „JA!“ Möchte man sagen. „Ja, das kenne ich!“, „Das bin ich!“. Das sind wir und das Leben heute. Gefasst in Buchstaben, Worten die man einfach zu sich genommen, erlebt haben muss.

Hier bekommt man mehr Poesie als man vielleicht mag. Denn oft muss man Poesie mehr als einmal lesen um ihre Tiefe, ihren Grund zu erreichen und zu verstehen. Vielleicht ist sie auch zu schwer für so manches Gemüt und zu leicht um sie zu halten. Man muss ein Auge, ein Ohr und vor allem auch einen Gedanken frei haben um diese Kunst schätzen zu können. Das ist der Spiegel den ich vor dieses Werk halte. Für manche vielleicht blind für andere vielleicht eine Offenbarung.”

Quelle:

http://www.madgoth.de/5814/reviews/buecher/morne-mirastelle-kopf-stein-pflaster

Die Firma dankt.

28.07.2010

Viertes und vervorletztes Staubozeanmärchen

geschrieben am 28.07.2010 in Scheitern von Morné Mirastelle · 2 Kommentare

Viertes und vervorletztes Staubozeanmärchen


Es liegt ein Ding im Bett des Königs, im Bett der Könige liegt ein Ding. Einen hellernen Holzring hat es um den Finger, der ist genauso scheintot, genauso schreinrot wie das Ding, das diskrete Ding, das wartet dass die Sonne aufgeht irgendwann. Eine Sphinx steht vor dem fliederfarbenen Felsen und weint, im grünen Gras ihr hellschwarzer Schatten, die Tränen grau, grauunsichtbar, verloren in maroden Maschen mäandernder Mädchenaugen.

Kompletten Artikel lesen

07.05.2010

Tatütata, die Presseschau ist da :)

geschrieben am 07.05.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 1 Kommentar

Diese kurze Nachbetrachtung zur familiären :D   Essen-Lesung stand heute auf derwesten.de:

“Dresdner Sprachchamäleon verzaubert Publikum


Essen. Zwei kontrastreiche Jungautoren lud Gastgeber Dirk Bernemann am vergangenen Mittwoch zur Lesung in die Zeche Carl: Mischa-Sarim Vérollet aus Bielefeld und das Sprachchamäleon Morné Mirastelle aus Dresden.

Links

Beide Autoren nutzten die Gelegenheit, in gemütlicher Runde Kostproben ihres Könnens abzugeben, sich den Fragen des Moderators Bernemann und des Publikums zu stellen und aus Ihre Büchern zu lesen: Mischa Sarim Vérollet hatte sein „Das Leben ist keine Waldorfschule“ (Carlsenverlag) mitgebracht, Morné Mirastelle ihren Erstling „Kopf-Stein-Pflaster“ (ubooks), der bislang sowohl Kritiker als auch Publikum begeisterte.

Zwischen Poetry-Slam und einer klassischen Lesung angesiedelt wurden zwischen Auszügen aus den Büchern auch Kurzgeschichten – von ironisch-heiter bis tiefsinnig-melancholisch – dargereicht. Gegen Ende mündete die Veranstaltung in ein lockeres Gespräch, in dem das Publikum Morné und Mischa mit Fragen löcherten und Einblick in die Hintergründe Ihres Schaffens erhielten.”

Originallink:

http://www.derwesten.de/staedte/essen/szene/Dresdner-Sprachchamaeleon-verzaubert-Publikum-id2949300.html

Und ich sage: Danke für das Bonbon. :)

das Mornel wars

14.04.2010

Rocking the Ruhrgebiet…

geschrieben am 14.04.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 0 Kommentare

… (falls Essen zum Ruhrgebiet gehört – in Geographie war ich schon immer schlecht.)

Liebe liebe(n) Menschen,

es freut mich ungemein, ankündigen zu dürfen, dass ich am Mittwoch, dem 05.05.2010 beim LitCarl in Essen, veranstaltet und moderiert von Dirk Bernemann (www.dirkbernemann.de) ab 20:00 Uhr als einer von zwei Gästen meinen Senf abgeben und ein bisschen vorlesen darf.

Karten gibts hier:

http://www.zechecarl.de/programm/alles/index.php

Man und frau erscheine zahlreich, gewaschen und gut gekleidet. Horrido!

Bis dahin allen eine möglichst entspanntspannende Zeit!

Herzlichst und Frieden,

Morné Mirastelle

P.S.: Fotos vom letzten Poetengeflüster im Lingnerschloss Dresden gibts auf myspace, wie üblich.

Und danke für die schönen Rückmeldungen!

15.03.2010

Lesetermine März

geschrieben am 15.03.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 0 Kommentare

1. Habe die unfassliche Ehre, als Gast bei folgendem netten Menschen und begabtem Biertischdialogaufschreiber zusammenlesen zu dürfen: Stephen Blaubach (www.stephen-blaubach.de), und zwar am Donnerstag, den 18. März 2010 um 21:00 Uhr im Zille Dresden (http://www.zille-dresden.de).

2. Als einer von vielen Gästen gedenke ich zudem am Freitag, den 19. März 2010 anlässlich der Buchmesse bei Dirk Bernemann (www.dirkbernemann.de) 22:00 Uhr in der Skala Leipzig die Bühne zu entern.

Ich freu mich drauf und horrido,

Morné Mirastelle

15.03.2010

Rezension im Orkus

geschrieben am 15.03.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 0 Kommentare

Ha!

Als ich noch klein und Grufti war (ja, damals hiess das noch so) habe ich, im Gegensatz zu heute, wo ich zwar immer noch klein, aber kein Grufti mehr bin und kaum noch was an mir schwarz ist (ausgenommen Haare und Humor), immer davon geträumt, dass eines Tages mal irgendein Schreiberling beim Szenemagazin Orkus sich meiner erbarmt und mein tolles erstes Buch rezensiert, damit meine literarischen Ergüsse nicht mehr nur im Kleinanzeigenteil, indem sonst nur schwarze Engel und tote Teufel unterwegs sind, erscheinen.

Nun denn! Der Tag ist gekommen. HIER ist sie, die Rezension aus dem Print-Orkus und damit eindeutig ein Grund, sich diesen nach annähernd 10 Jahren mal wieder zu kaufen:

“Morné Mirastelle / Kopf-Stein-Pflaster (ubooks)



Wieder einer dieser Tage – vierundzwanzig Stunden, angefüllt mit farblosen Belanglosigkeiten, einzig eingefärbt durch verlogene Floskeln aus Höflichkeit, Oberflächengekratze und Scheinbar-glücklich-Geschichten. Erfüllung? Sinn? Fehlanzeige! Such´ woanders! Wer sich jetzt schon vor seinen dunkelsten Stunden sieht und den Kopf lieber frei hält für Sommersonnentage und Schönwettergedanken, sollte Morné Mirastelles Kopf-Stein-Pflaster besser gleich wieder zum Verstauben ins Regal stellen, denn hier regnet es Tristesse, versinnbildlichte Pflastersteine und nachdenkliches Gedankenmaterial in Kurzgeschichten.

Angereichert mit interessanten wie traurigen Gestalten, deren Lebenssinn wohl niemals gegeben war. “Lichtquellenkonzentrationspunkt”, “Stadtmorgennebel”, “nachtseidenschwer” – der Autorin gefällt es ohne jeden Zweifel, ungewöhnliche und doch so bildgebende Wortschöpfungen zu kreieren, mit ihren zum Teil wirren Erzählungen zum Philosophieren anzuregen und – das ist wirklich schade – mit ihren oftmals (gewollt?) komplizierten Sätzen zu verwirren. Ist es ein Dienst am leser, ihn mit scheinbar endlosen Schachtelsätzen ins Abseits des Verstehens zu stellen? Ergibt das Sätzebilden allein um der Wortfindung willen einen Sinn?

Nun, schon darüber liesse sich trefflich diskutieren, doch sollte dies den philosophischen Gedanken hinter den Geschichten vorbehalten sein, die sich zwar recht oft verborgen im Schreibstildickicht zeigen, gleichwohl aber reichlich vorhanden sind und zeigen: Kopf-Stein-Pflaster beschreibt vielleicht den Stillstand des Daseins in all seinen grauen Farben, lässt aber dem Stillstand der Gedanken keinen Raum.

Gelegentlich ein bisschen verkopft, mitunter auch zu gewollt, aber absolut interessant! Erhältlich jenseits der traumsequenzen für reale 9,95 Euro im ubooks-Verlag, ISBN 978-3-86608-119-2.


(c) Doreen Krase”

Quelle: Orkus (Printausgabe) No.3 / März 2010

15.03.2010

Nachtrag

geschrieben am 15.03.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 0 Kommentare

31.03. auf der Offenen Bühne im Hecht gewesen:

(Foto: Marielle Viola Morawitz)

Und am 12.02. 2010 beimLimit Jazz Slam Dresden.

http://www.myspace.com/limitjazzslam

Dangäschöhn!

Mo

19.02.2010

Neue Rezension

geschrieben am 19.02.2010 in Scheinwerfer von Morné Mirastelle · 0 Kommentare

Auch wenn die Schweizer grad nicht so gut auf uns zu sprechen sind, dafür, gute Worte für gute Worte zu spenden, reicht es zum Glück noch. Neue Rezension von “Kopf-Stein-Pflaster” auf :

http://www.art-noir.ch/art-noir/mirastelle-morne-kopfsteinpflaster-buch.htm

Autor: Morné Mirastelle
Titel: Kopfsteinpflaster
Verlag: Ubooks
Geschrieben von: Luke J.B. Rafka

Heavy Metal der Literatur – so hart kann das Leben sein!

Selten findet man ein Bildnis des Autors oder der Autorin direkt auf dem Frontcover des gedruckten Werkes. Es ist schon vorgekommen, dass ein Autoren-Selbstportrait auf der Rückseite zu erblicken ist, aber wie bei diesem zu rezensierenden Buch ist es mir noch nicht erschienen. Morné Mirastelle trägt ein weisses Hemd, dazu eine schicke Krawatte unter einem Regenschirm stehend, während hinter ihr einzelne Pflastersteine um die Ohren sausen und sie erwartungsvoll streng und ernst mit hochgezogenen Augenbrauen und kirschroten Lippen dreinschaut.

Frau Mirastelle ist lt. eigener Aussage in einem Bergwerksstollen im Ostbergland geboren, in einer Stadt, wo die Mormonen wohnen. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum ich mich beim Durchforsten dieser Seiten gefragt habe, ob diese Schriftstellerin nicht alle Tassen im Schrank hat. Aber ihre Wohnqualitäten sind mir bisher noch unbekannt und sollten es vielleicht auch besser bleiben. Es könnte allerdings auch nur daran liegen, dass sie in ihrer Kindheit oftmals mit dem Kopf auf dieses Gestein geknallt ist, so durchgeknallt wirken die Kurzgeschichten in “Kopf-Stein-Pflaster“. Oder sie hat sich diese Steine einfach zu häufig gegen die Stirn gehämmert.

Trotzdem sind die Worte der Autorin eine kritische, wenn nicht immer durchschaubare, Hommage an die Welt des Lebens, der Träume und Ängste, die uns allen sehr wohl bekannt sein sollten. So schreibt Morné geschickt in Bildern, die allerdings einen wirren Film im Kopfe des Lesenden hinterlassen. In mehreren Kurzgeschichten präsentiert sie nüchtern das triste Dasein und die immer wieder auftauchende Gleichgültigkeit, die mit so manchem spiessbürgerlichen Leben im Einklang sind. Dabei nimmt sie kein Blatt vor ihren zarten Mund während, sie ihre Finger – frei nach Schnauze – über die Tastatur des Notebooks gleiten lässt und feststellt, dass der Stillstand des Lebens sehr facettenreich sein kann. Mal erlösend und Ruhe bringend, aber doch auch sehr Nerven aufreibend und anstrengend.

Madame Mirastelle jongliert mit Worten und der deutschen Sprache, wie manch andere mit Bällen spielen. Ein mehrfaches Lesen scheint dieses Werk in jedem Fall wert zu sein, aber dafür muss man auch geboren sein. Für mich als Nachdenker und Gesellschaftskritiker jedenfalls ist dieses Buch doch eine schwere Kost gewesen und ob ich mich diesem ein weiteres mal anvertraue bin ich mir nicht sicher.

Heraus gestochen ist mir die Geschichte “Waffenstillstand“. Mit welcher Leichtigkeit des Wahnsinns in dieser Kurzgeschichte mit der Angst des Terrorismus umgegangen wird, ist einfach ein Genuss wie der Kaffee und Kuchen am Nachmittag. Das kann zum Beispiel aus den elendigen, immer wieder auftauchenden Terrormeldungen der Medien resultieren, wenn man nur ein Internetcafe besuchen möchte.

Wortgewandt ironisch sowie kritisch und zum vor dem Kopf hauen ist dieses Werk als Heavy Metal der Literaturszene zu betrachten.

Gruß und Dank
Luke J.B. Rafka